Echter Motorsport für wenig Geld

Das Konzept des ADAC Mini Bike Cup hat sich bewährt. 2018 feiert die beleibte Nachwuchsserie bereits ihren 22. Geburtstag. Für Fahrer wie Sandro Cortese, Marcel Schrötter, Jonas Folger und Luca Amato war sie der erste Schritt in die Motorrad-Weltmeisterschaft. Der ADAC Mini Bike Cup ist die Einstiegsklasse in den Motorrad-Straßenrennsport. Hier können junge Talente zwischen 8 und 14 Jahren zeigen, was in ihnen steckt.

Faszinierende Extremsportart

Die Anforderungen an Mensch und Material machen Motocross zu einer faszinierenden Extremsportart. Kondition, technisches Verständnis und natürlich Schnelligkeit sind Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu sein. Die wilde Hatz über Stock und Stein geht nämlich nicht nur auf die Knochen, sondern auch aufs Material. Auf meterhohe Sprünge folgen oft Waschbrett-Passagen und tiefe Bodenwellen, bei denen sowohl die Technik des Motorrads als auch die Muskulatur Höchstleistungen vollbringen muss. Aber gerade diese Mischung macht es so spannend. Große Starterfelder und ein breites Spektrum an Veranstaltungen beweisen die Popularität dieser Motorrad-Disziplin. 

Einsteiger tun sich leicht, eine dem Alter und dem Leistungsvermögen angemessene Klasse zu finden. Bereits die Kleinsten können ab sechs Jahren in einer eigenen kindgerechten Klasse starten. Die Clubsport-Motocross ist ideal, um ohne lange Anfahrtsweg seinem Drang nach Fun und Geschwindigkeit nachzukommen. Zusammen mit anderen Trägervereinen bietet der ADAC Württemberg für die Jugendlichen den BW Cup und ab 16 Jahren den BW Pokal Open in Baden-Württemberg an.

Der Ausdauersport auf zwei Rädern

Enduro ist die eigentliche Bezeichnung für den Motorrad-Geländesport. Hier ist weniger die Geschwindigkeit entscheidend, sondern die Ausdauer und Zuverlässigkeit von Mensch und Maschine.

Für den Einstieg in den Endurosport schreibt der ADAC Württemberg den Baden-Württembergischen ADAC Enduri-Cup powered by PIRELLI aus. Diese Serie kann auch von Anfängern problemlos gefahren werden. Egal, ob jung oder Alt, ob Einsteiger oder Profi, ob Solo oder im Team - die Wertungsläufe sind für jeden geeignet. Sie werden als Mehrstunden-Enduro/Cross Country-Zuverlässigkeitsfahrt ausgeschrieben. Mit der jeweils passenden Klasse kann jeder Enduri-Fahrer Teil des Cups werden. Durch die beiden Jugendklassen 5 und 5 E ist eine Teilnahme bereits ab 13 Jahren (ab Jahrgang 2004) möglich.

Geschicklichkeit steht im Vordergrund

Nicht bei allen Motorsportarten geht es um Geschwindigkeit. Bester Beweis ist der Motorrad-Trialsport. Er ist ein Geschicklichkeitswettbewerb für Motorräder im Gelände, bei dem Schwierigkeiten wie Steine, Wurzeln oder Felsabsätze fahrend überwunden werden müssen. Im Vordergrund steht die Motorradbeherrschung in den "Sektionen" genannten Wertungsprüfungen. Die gefahrene Zeit spielt für die Platzierung eine untergeordnete Rolle.

Trialfahrer fahren meist sehr langsam, manövrieren zentimetergenau mit Vorder- und Hinterrad, setzen den Gasgriff sehr beherrscht ein, um das Vorderrad mit einem gezielten Gasstoß über das Hindernis zu fahren. Punktrichter beobachten jede Bewegung von Fahrer und Maschine, denn bereits das Aufsetzen eines Fußes wird mit einem Fehlerpunkt bestraft. Für die Fahrer, die bereits ab einem Alter von 6 Jahren bei Trials teilnehmen dürfen, stehen Fahrzeugbeherrschung und Geschicklichkeit in unwegsamen Gelände im Vordergrund. Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und Mut werden gleichermaßen gefordert und gefördert. Der Jugentrial-Sport ist eine tolle Team-Motorsportart. Beim Trial zählt Genauigkeit und Konzentration, denn der Rundstreckenparcour ist eine echte Herausforderung.

Motorradtrial - was darf man sich darunter vorstellen?

Verwandt - nur ohne Motor

Die Radsportarten BMX und Fahrradtrials sind das Pendant zu den Motorsportdisziplinen Motocross und Trial - nur ohne Motor. Daher üben die Jugendgruppen unsere Motorsportvereine diese Sportarten ebenfalls aus.